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Unser nächstes Ziel: Montenegro

Nach zwei abwechslungsreichen Landtagen auf Rab sind wir am Samstag, 13.5. um 6 Uhr wieder in See gestochen Ziel: die Insel Ugljan, rund 60 sm wieder in Richtung Süden. In der Muline-Bucht finden wir einen idealen Übernachtungsplatz. Und . . . wir geniessen Thomas Riesen-Steak, während 4 Stunden niedertemperatur-gegart.

Nach einem zweiten Besuch auf Zakan nehmen wir Kurs in Richtung Vis wurde zu Titos Zeiten zu einer wahren Festungsinsel ausgebaut, mit U-Boothafen, Infanteriebunker und sogar mit einem Flugplatz. Wir beschliessen, die Insel unter fachkundiger Führung kennenzulernen. Und das hat sich gelohnt. Wir lernen nicht nur einen sehr kundigen und authentischen Fremdenführer kennen, dazu auch noch eine sehr abwechslungsreiche Insel mit vielen unberührten Naturschönheiten.

Nach anstrengenden und teilweise sehr unangenehmen 150 sm sind wir heute Morgen (Do. 18.5.) so gegen 9 Uhr in Porto Montenegro angekommen. Wir haben Vis gestern Mittwoch kurz nach 9 Uhr verlassen und sind auf südlichem Kurs rund 50 sm bis Palagruza gefahren – aufgrund der Windverhältnisse leider alles unter Motor. Palagruza ist eine kleine, sehr wilde Felseninsel mitten in der Adria, zwischen Kroatien und Italien. Zerklüftet, unwirtlich, nur mit einem Leuchtturm und einer Radarantenne.

Nun ist der grosse Reisestress vorbei. Wir erkunden in aller Gemütlichkeit die Küste von Montenegro. Die Abanea bringt uns weiter nach Süden über Budva nach Rab. Nach Rab geht’s es dann wieder zurück nach Porto Montenegro. Wir wollen Montenegro noch ein bisschen auf dem Landweg erkunden und mieten ein Auto. Wir lernen ein abwechslungsreiches, spannendes, aber auch ärmliches Land kennen. Faszinierende Landschaften, hohe Berge, märchenhafte Seen und abseits der Touristenorte eine Bevölkerung, die noch wie in Gotthelfszeiten lebt.